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Workshops und Sommer Tipps

Sommer und Sonne sorgt für richtig gute Laune! Prinzipiell die tollste Zeit, um sich ganz viel draussen aufzuhalten. Wenn allerdings der echte Sommer anrückt und die Hundstage zuschlagen, dann «leiden» oft auch die Hunde in der Hitze. Deshalb haben wir dir Tipps und Tricks zusammengestellt, wie du die Tage im Sommer mit deinem Hund einfacher verbringen kannst.

Brian mit unserem Hund Miss KC am schwimmen
Brian mit Miss KC am schwimmen

Mach die Spaziergänge am frühen Morgen oder am späten Abend, wenn die Temperaturen niedriger sind. Falls du tagsüber raus musst, versuche mal selbst barfuss zu gehen. Wenn es dir zu heiss ist, weisst du auch, wie sich dein Hund fühlt. Gehe vorzugsweise über Wiesen und nicht über den heissen Asphalt.

Es ist auch nicht dramatisch, wenn die Spaziergänge mal kürzer ausfallen!


Nimm immer viel Wasser für dich und deinen Hund mit und mach häufig eine Trinkpause, um eine schleichende Dehydrierung zu vermeiden.


Oft hören wir, dass Hunde nicht gerne trinken. Mit einem Tropfen Kokoswasser, Milch oder Fleischbouillon werden sie schon viel, viel lieber schlabbern. Probiere das aus und denk daran, die Hunde riechen so viel besser. Es reichen oft schon 1-2 Tropfen.


Wenn du deinen Hund mit einem nassen Tuch kühlen möchtest, decke ihn auf keinen Fall damit zu. Darunter entsteht Stauwärme. Wenn du ein Handtuch zur Abkühlung verwenden möchtest, sollte dein Hund sich darauflegen.


Du kannst aber auch mal im kühlen Haus statt draussen ein paar Übungen machen.


Zum Beispiel ein Spin und Turn. Damit strecken sich die Rückenmuskulaturen und der Hund braucht etwas Balance und Koordination.


Wie gehst du vor: Stelle dich vor deinen Hund und wenn ihr euch anschaut, halte ein Leckerli vor seine Nase und führe ihn in einem grossen Kreis, so dass sich dein Hund um die eigene Achse drehen muss. Führe diese Übung schön langsam aus und mache es in beide Richtungen. Nach jeder Drehung bekommt mein Hund ein Lobwort (Marker) und dann eine Belohnung. Mache kurz Pause und dann in die andere Richtung. Du kannst jeweils 2-3 Wiederholungen machen.


Oder ein Cavaletti über die Beine. Das trainiert die Beweglichkeit und Koordination. Setze dich auf den Boden und bringe deine Beine in eine V-Form auseinander. Führe nun deinen Hund mit einem Leckerli langsam über deine Beine. Er sollte nicht springen, sondern schön ruhig darüber gehen.


Du kannst aber auch einen kleinen Indoor Parcour Zuhause aufbauen, indem du verschieden grosse Gegenstände aufstellst, durch die dein Hund hindurch balancieren muss. Das macht Spass und fördert die Konzentration. Schau mal hier ein kurzes Video von meiner Freundin Sylvia mit ihrem tollen Satchmo: https://youtu.be/ZH0CX1OZIOU


Und wer das Glück hat irgendwo an einen See oder ruhigen Fluss zu gehen der hat natürlich einen Jackpot. Auch wenn nicht jeder Hund gerne schwimmen mag, im Wasser spielen und Wassertreten liegt sicher drin und kühlt schön ab.


Auch da achte jedoch auf kurze Sessions. Denn Hunde sind wie kleine Kinder: Wenn ihnen etwas Spass macht, kennen sie kein Ende und vergessen die Welt drumherum.


Schwimmen und Wassertreten ist für deinen Hund sehr anstrengend. Bei beidem solltest du mit kurzen Einheiten von wenigen Minuten beginnen und es langsam steigern. Auch für einen gesunden Hund sind die Bewegungen viel anstrengender und sollte langsam aufgebaut werden.


Du solltest dich bei deinen Trainingseinheiten immer nach dem täglichen Befinden deines Hundes richten. Wie auch wir Menschen, sind unsere Hunde nicht jeden Tag gleich leistungsfähig.


So… das war mal wieder mein «Senf» zu ein paar Themen.


Alles Liebe und bis bald mal im Pfotenpark


Christine

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